Armbrustschießen: Matthias Wübbe Europameister
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Besser konnte der erste internationale Einsatz nicht laufen. Bei der Europameisterschaft im französischen Châteauroux gewann der für den SC Neuenkirchen startende Matthias Wübbe in der Disziplin Armbrust 30m Gold mit der Mannschaft und Bronze sowohl im Stehend- als auch Kniend-Anschlag.
Es war das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Schweiz. Weil die Schweizer als famose Kniend-Spezialisten bekannt sind, galt es im Stehend-Anschlag einen möglichst großen Vorsprung zu erarbeiten. Dies gelang dem deutschen Team mit Gebhard Fürst, Christian Dreßel und Matthias Wübbe gut, die drei Deutschen lagen nach den 30 Stehend-Schüssen an der Spitze des Tableaus, der Vorsprung auf die Schweiz war mit 24 Ringen solide.
Und der Vorsprung wurde benötigt. Er schmolz zwar fortlaufend, nicht zuletzt durch den Kniend-Weltrekord des Schweizers Stephan Loretz mit 292 Ringen bei 30 Schuss. Aber letztlich konnten die Deutschen gut dagegenhalten. Am Ende gewannen sie Gold mit 1656 Ringen vor der Schweiz mit 1651 Ringen.
Einen großen Anteil am „Dagegenhalten“ hatte Matthias Wübbe, der mit 281 Ringen im Kniend-Anschlag der Schweiz Paroli bieten konnte und Bronze gewann.
Matthias Wübbe: „Ich schieße erst zwei Jahre mit der Armbrust 30m, und jetzt ein solcher Erfolg! Hoffentlich wache ich morgen nicht auf, und alles war nur ein Traum.“ Diese Sorge kann dem Neuenkirchener genommen werden, die Medaillen sind sehr real.
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